Ringelblume – Eine farbenfrohe Blüte

Die Ringelblume ist auch unter Bezeichnung Garten Ringelblume vielen Gartenliebhabern bekannt. Die Ringelblüte gehört zu der Familie der Korbblütern. Die Pflanzenteile der Blumensorte werden häufig von Naturheilpraktiker genutzt. In der Pharmazeutrie werden die getrockneten Zungenblüten verwendet. Je Hektar Anbaufläche können bei guten Bodenbedingungen 0,9 – 1,5 Tonnen Zungenblüten geerntet werden. Jede Blüte entwickelt eine Zungenanzahl zwischen 40 – 140 Zungen während ihrer Blütezeit.

Die Ringelblume gibt es in der Regel in gelblichen und orangefarbenen Tönen. Durch Züchtungserfolge konnte auch anderweitige Farbergebnisse erzielt werden. Das Blüteninnere ist der Regel farblich deutlich dunkler als die Blütenzungen. Je weiter man sich vom Blüteninneren nach aussen geht, desto heller bzw. farbintensiver fallen die Blütenzungen aus.

Wuchseigenschaften

Die Wurzeln der Ringelblume wachsen spiralförmig ins Erdreich und erreichen dabei eine Wuchstiefe von bis zu 20 cm ins Erdreich. Die Pfahlwurzeln weisen fein verzweigte Fasern auf und bilden eine gesunden Halt im Erdreich. Die Ringelblumeblüte ist durchschnittlich 5 cm groß undbesitzt zu 140 Blütenzungen die u.a. Verwendung in der Pharmazeutischen Industrie finden.

Pflege Informationen

Die Blumensorte ist eine einfach zu pflegende Blume. Ein lehmhaltiger Anteil sichert auch bei längeren Trockenphasen die Flüssigkeitszufuhr zu. Bei langanhaltenden Dürreperioden ist eine künstliche Bewässerung dringend zu empfehlen, damit die Butterblumen durch die Hitze nicht eingehen. Verwelckte Blumen lassen sich ohne großen Aufwand aus dem Erdreich entfernen.

Dufteigenschaften

Die Ringelblumen sind eine der wenigen Blumenarten, die keine besonderen Dufteigenschaften aufzuweisen haben.

Standort Ansprüche

Blumen in allgemeinen benötigen einen sonnigen Standort zum wachsen und Gedeihen. Der Standort sollte gut belüftetet sein. Zuden kann es in regenreichen Regionen vom Vorteil sein, die Ringelblumen an einem Hang zu bepflanzen, damit überschüssiger Regen u.a. abfliesen kann. Durch diese Vorgehensweise kann die Gefahr einer Stammfäule vorbeugend verringert werden.

Krankheiten

Die Blumensorteist wie auch jede andere andere Pflanzenart von Krankheiten oder auch evtl. Frassfeinden nicht gewappnet. Insbesondere im großflkächigen Anbau besteht die Gefahr, dass sich pilzliche Krankheitserreger wie z.B. Alternaria calenduale schnell verbreiten können. Der Befall des echten Mehltaus kann sogar zu einem Komplettausfall der Ernte führen.

Synonyme / Trivialnamen

Die Ringelblume selbst besitzt eine Vielzahl an verschiedenen Synonymen sowie Trivialnamen. Dies hängt u.a. von der örtlichen Region ab. Die nachfolgenden Synonyme sind nur ein kleiner Bestandteil der exisitieren Bezeichnungen. Die Ringelblume wird u.a. auch Dannblaume, Ringeli, Dotterblume, Butterblume oder Müzelplüm in den jeweiligen Regionen genannt.

Anbau

Die Dotterblumen benötigen einen lehmhaltigen Boden, damit diese auch bei längeren Trockenphasen ihr Wachstum beibehalten. Eine zu lange Dürre kann dazu führen, dass die Ringeblume ihre Blüten verliert und im schlimmsten Falle eingehen kann. Je Hektar Anbaufläche kann mit einem Ernteertrag der Blütenzungen zwischen 0,9 – 1,5 Tonnen gerechnet werden.

Sonstige Hinwweise

Die Butterblume findet oft im Aberglauben ihren Einsatz. Verliebte Menschen nutzen die Blumensorte um zu entscheiden, ob der andere Partner ebenfalls für einen selbst das gleiche empfindet, durch das abpflücken der Blütenzungen mit der Frage „Er liebt mich, Er liebt mich nicht“ wünschen sich diese Menschen das richtige Ergebnis herbei.

Allgemeine Hinweise zur Blumensorte Calendula officinalis

Grundsätzlich besitzen die Ringelblumen keine große Anfroderungen an den Boden. Lehmhaltige Böden sind eine gute Grundlage zum Anbauen von Ringelblumen. Der lehmige Anteil sichert auch die Flüssigkeitversorgung bei längeren Trockenphasen zu. Eine zu starke Stickstoffdüngung oder ein zu großer Phosphor bzw. Kaliummangel führen zu einem verminderten Blütenansatz. Deshalb ist es von Vorteil bei einem großflächigen Anbau der Ringelblume darauf zu achten, dass gute Bodenbedingungen erzielt werden um einen möglichst großen Ernteertrag zu erreichen.